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Impfkalender
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Impfkalender der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut in Berlin (Stand: Juli 2008):
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Ab 3. Lebensmonat:
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1. Impfung
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- Diphtherie - Keuchhusten (Pertussis) - Tetanus (Wundstarrkrampf) - Infektionen mit dem Bakterium Haemophilus Influenza Typ b - Hepatitis B (eine virusbedingte Entzündung der Leber) - Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio) - Pneumokokken
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Ab 4. Lebensmonat:
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2. Impfung
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- Diphtherie - Keuchhusten (Pertussis) - Tetanus (Wundstarrkrampf) - Infektionen mit dem Bakterium Haemophilus Influenza Typ b - Hepatitis B (eine virusbedingte Entzündung der Leber) - Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio) - Pneumokokken
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Bei bestimmten Impfstoffkombinationen kann bei diesem Impftermin auf die Impfung gegen Haemophilus Influenza, Hepatitis B und Kinderlähmung verzichtet werden - Ihr Arzt wird Sie dementsprechend beraten.
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Ab 5. Lebensmonat:
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3. Impfung
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- Diphtherie - Keuchhusten (Pertussis) - Tetanus (Wundstarrkrampf) - Infektionen mit dem Bakterium Haemophilus Influenza Typ b - Hepatitis B (eine virusbedingte Entzündung der Leber) - Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio) - Pneumokokken
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Ab 12. bis 15. Lebensmonat:
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4. Impfung
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- Diphtherie - Keuchhusten (Pertussis) - Tetanus (Wundstarrkrampf) - Infektionen mit dem Bakterium Haemophilus Influenza Typ b - Hepatitis B (eine virusbedingte Entzündung der Leber) - Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio) - Pneumokokken
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1. Impfung
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- Masern - Mumps - Röteln
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sowie
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- Windpocken
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Ab 13. Lebensmonat:
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Impfung gg.
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- Meningokokken
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Diese Impfung sollte nicht gleichzeitig mit Impfstoffen gegen Pneumokokken, Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken gegeben werden – es ist also ein gesonderter Impftermin erforderlich.
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Ab 16. bis 24. Lebensmonat:
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2. Impfung
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- Masern - Mumps - Röteln
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Bei Verwendung bestimmter Impfstoffe ist zu dieser Zeit eine zweite Impfung gegen Windpocken ratsam; Ihr Arzt wird Sie beraten.
Außerdem sollten Sie zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit Ihrem Kinderarzt kontrollieren, ob alle empfohlenen Impfungen erfolgt sind. Wenn nötig, sollten Sie fehlende Impfungen nachholen lassen.
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Ab 6. Lebensjahr:
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Auffrischung
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- Diphtherie - Tetanus (Wundstarrkrampf) - Keuchhusten (Pertussis)
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Die Auffrischungsimpfung sollte nicht früher als 5 Jahre nach der letzten Impfung gegen diese Krankheiten erfolgen.
Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie wieder gemeinsam mit Ihrem Kinderarzt kontrollieren, ob alle empfohlenen Impfungen erfolgt sind. Wenn nötig, sollten Sie fehlende Impfungen nachholen lassen.
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Zwischen 10. und 17. Lebensjahr:
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Auffrischung
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- Diphtherie - Tetanus (Wundstarrkrampf) - Keuchhusten (Pertussis) - Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio)
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Die Auffrischungsimpfungen sollten nicht früher als 5 Jahre nach der letzten Impfung erfolgen.
Zwischen dem 10. und 17. Lebensjahr sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kinderarzt kontrollieren, ob alle empfohlenen Impfungen erfolgt sind. Wenn nötig, sollten Sie fehlende Impfungen nachholen lassen.
Kinder und Jugendliche, die noch nicht gegen Hepatitis B geimpft sind, sollten jetzt eine aus mehren Impfungen bestehende Grundimmunisierung erhalten; lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
Wenn Ihr Kind nicht gegen Windpocken geimpft wurde und auch noch keine Windpocken gehabt hat, sollte es jetzt geimpft werden.
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Zwischen 10. und 17. Lebensjahr: (Mädchen)
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Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV). Die Impfung mit zwei Auffrischungsimpfungen sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein.
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Ab 18 bis ins Alter
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Jeweils 10 Jahre nach der letzten vorangegangenen Impfung Auffrischungsimpfungen gegen
- Diphtherie - Tetanus (Wundstarrkrampf)
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Ab 60:
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- Jährliche Impfung mit dem von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen aktuellen Impfstoff gegen die "echte" Virusgrippe. - Impfung gegen Pneumokokken. Diese Erreger verursachen eine Form von Lungenentzündung; die Impfung schützt dagegen und sollte im Abstand von sechs Jahren aufgefrischt werden.
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Weitere Impfungen
Neben den vom Robert Koch-Institut für alle Bürger empfohlenen Impfungen kann es für den Einzelnen sinnvoll sein, sich noch gegen weitere Krankheiten impfen zu lassen. Impfungen gegen
- Hepatitis A - Gelbfieber oder - Typhus
sind zum Beispiel vor Reisen in bestimmte Länder sinnvoll.
Eine Impfung gegen FSME, eine Virusinfektion des Gehirns, ist in bestimmten Gegenden innerhalb und außerhalb Deutschlands sinnvoll, in denen das Virus durch Zecken übertragen werden kann.
Bei bestimmten Vorbedingungen kann auch für Erwachsene eine Impfung gegen Meningokokken oder Hepatitis B sinnvoll sein. Wer mit Tieren Umgang hat, die eventuell an Tollwut erkrankt sein könnten, sollte sich gegen diese Krankheit impfen lassen.
Falls Sie Fragen zu diesen oder weiteren Impfungen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt!
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