top of page

Herzlich Willkommen auf unserem Blog!

Hier informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Themen rund um Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Kinder. Besuchen Sie uns dazu auch gerne auf unserer Facebook Seite.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

 

Ihre Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr. med. Frank Kirchner

Windkraftanlagen im Kreis Ravensburg

Solidarität sieht anders aus!

Scheibchenweise bekommt die Bevölkerung in Oberschwaben präsentiert, wo und wie die geplanten Windkraftprojekte im Kreis Ravensburg aufgestellt werden. 85 WKAs sollen nun im LK Ravensburg errichtet werden, alle im nördlichen Bereich des Landkreises und am meisten davon in unmittelbarer Nähe zu Vogt (39 WKAs!!!), Bergatreute (5 WKAs), Wolfegg (4 WKAs) und Arnach (2 WKAs).

In der Nähe zu Ravensburg, Weingarten, Weissenau, Eschach, Baindt und Baienfurt Fehlanzeige! Die ganze negative Last der Energiewende wird vor allem den Vogter Bürgern aufgebürdet. Laut Scoping Unterlagen wird Heißen, Grund und Spehner (Ortsteile von Vogt) mit bis zu 45dB durch die WKAs dauerbeschallt, Vogt mit bis zu 40dB. Da werden dann aus ruhigen Wohngebieten schallemissionstechnisch dann Mischgebiete. Aber gerade die Menschen in den neuen Wohngebieten am Ortsrand von Vogt haben ihre Grundstücke zu Preisen für reine Wohngebiete gekauft und nicht den Mischgebietspreis bezahlt. Bekommt man da jetzt wieder Geld zurückbezahlt?

Verlässliche Daten über die Umweltverträglichkeit gibt es nicht, da es in Deutschland keinen Onshore-Windpark in dieser Dimension (39 WKAs mit einer Gesamthöhe von 285 Metern mit Abstand zur Wohnbebauung von unter 1000 Metern!) gibt. Alle Daten und Erkenntnisse stammen von Windparks mit WKAs mit deutlich geringerer Höhe und nirgendwo wurde ein solcher gigantischer Windpark ohne Rücksicht auf die Wohnbebauung so nah an die dort lebenden Menschen errichtet!

Die Energiewende ist unumgänglich, unbestritten! Aber warum wird der nördliche Landkreis und gerade Vogt so über Gebühr belastet? Warum wird unser Naturjuwel Altdorfer Wald mit seinem einmaligen Wasserspeicher geopfert? Wenn man die insgesamt geplanten 2000 Windkraftanlagen in BadenWürttemberg auf die Bevölkerung herunterrechnet, müsste der Landkreis Ravensburg nur ca. 50 Windkraftanlagen errichten! Und der Wind weht in BadenWürttemberg und im Landkreis Ravensburg überall gleichschwach, so dass man die Windkraftanlagen auch gerechter verteilen könnte.

Mittlerweile tagte der Planungsausschuss für den Teilregionalplan Energie. Dort wurde festgelegt, dass der Abstand der Windkraftanlagen zu Mischgebieten 600 Meter betragen, zum Abstand zu reinen Wohngebieten gibt es keine Aussage. Die Standorte de Windkraftanlagen wurden in dieser Ausschusssitzung auch kurz gezeigt, sind aber nicht öffentlich zugänglich. Warum diese Geheimniskrämerei? Was gibt es hier zu verbergen? Und dass jetzt Kommunikationsprofis von Werbeagenturen engagiert werden sollen, um der Bevölkerung dieses Mega-Projekt schönzureden hat auch ein G´schmäckle! Unter Offenheit und Transparenz verstehe ich etwas anders.

Denn Vogtern wird nun immer wieder vorgeworfen, nach dem St.-Floriansprinzip die WKAs abzulehnen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Alle anderen nicht betroffenen Gemeinden freuen sich über die Energiewende und wir Vogter sollen uns nicht mal wehren dürfen, wenn hier planlos und aus reiner starrsinniger politischer Ideologie die Gesundheit und Lebensqualität der anwohnenden Bürger geopfert werden. Solidarität sieht anders aus!

 

Dr.med. Frank Kirchner

Vogt

Windkraftanlagen im Kreis  Ravensburg.jpg
Suche

Liebe Eltern, liebe Patienten,

nachdem sich die Fragen zum neuen COVID-19-Impfstoff (übrigens: Handelsname Comirnaty von Pfizer) häufen und die Kritik unserer 80 Millionen selbsternannten deutschen Virologen (früher waren das alle einmal deutsche Fußballbundestrainer) immer seltsamere Blüten treibt, möchte ich hier nochmal einige Tatsachen zum Impfstoff klarstellen:


Was ist das für ein Impfstoff?


Bei dem Impfstoff der Firma Pfizer handelt es sich um einen gentechnisch hergestellten Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht. mRNA (Boten-Ribonukleinsäure) ist die Bauanleitung für jedes einzelne Eiweiß in unserem Körper und darf nicht verwechselt werden mit der menschlichen Erbinformation DNA (Desoxy-Ribonukleinsäure. Doppelhelixstruktur – na, noch bekannt aus dem Biologieunterricht?) Im mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzelnen Baustein des SARS-Coronavirus-2 enthalten, das sogenannte Spikeprotein. Dieses Spikeprotein ist für sich alleine harmlos, nicht infektiös und kann uns auch nicht krank machen. Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird auch nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern nach einigen Tagen nach der Impfung wieder vom Körper abgebaut. Ein Chip wird jedenfalls nicht in unseren Körper eingebaut!


Aber was passiert jetzt nach der Impfung in unserem Körper?


Nach der Impfung wird von unseren eigenen Körperzellen in den Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen das Spikeprotein des Virus gebildet (nochmal: das Spikeprotein als kleiner Bestandteil des SARS-CoV-2-Virus ist nicht infektiös und kann uns auch nicht krank machen!). Von unserem Immunsystem wird dann dieses Spikeprotein als Fremdeiweiß erkannt und jetzt setzt ein genialer Abwehrprozess in unserem Körper ein: In unserem Körper werden spezifische Abwehrzellen aktiviert und es werden Antikörper gegen das Virus gebildet und auch Abwehrzellen werden gebildet und aktiviert. So entsteht dann eine schützende Immunität in unserem Körper. Im Prinzip passiert nichts anderes als bei jeder anderen Virusinfektion in unserem Körper, nur mit der großen Ausnahme, dass wir nicht an diesem Virus erkranken – einfach genial!


Und warum muss man nun zweimal geimpft werden?


Weil unser Körper und Immunsystem nicht vollkommen ist und eine nur einmalige Impfung bei einigen Menschen noch keine ausreichte Schutzwirkung hinterlässt. Deshalb sollte eine zweite Impfung im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Da aber zur Zeit der Impfstoff noch nicht ausreichend für alle und für zwei Impfungen zur Verfügung steht, wird aktuell diskutiert, ob man das Risiko einer geringeren Gesamtimmunität bei der zunächst geimpften Bevölkerungsschicht in Kauf nimmt und lieber mehr Menschen zunächst nur einmal impft und die zweite Impfung zu einem späteren Zeitpunkt nachholt, wenn dann ausreichen Impfstoff für alle verfügbar ist. Aber das ist im Moment gerade erst in der Diskussion und somit noch nicht beschlossen, ob das so kommt. Ebenso ist zur Zeit in der Diskussion, ob man aus einem Fläschchen mit Impfstoff (einer sog. Phiole mit 0,45 ml Impfflüssigkeit, die dann noch mit 1,8 ml einer 0,9% Natriumchloridlösung, also isotonischer Kochsalzlösung, verdünnt werden muss) 5 Impfdosen herstellt oder 6 Impfdosen. Zugelassen ist der Impfstoff aus einer Phiole in Deutschland nur für 5 Impfdosen.


Und wie wird geimpft?


Bei der Impfung wird der Impfstoff in den Deltamuskel des Oberarms geimpft. Ausgenommen von der Impfung sind zur Zeit Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, Schwangere und Stillende, da es hier noch nicht ausreichende Fallzahlen zu einer sicheren Datenlage gibt. Dies hat aber nichts damit zu tun, dass der Impfstoff für diese Personen gefährlich ist, sondern es liegt vielmehr daran, dass bei Kindern, Jugendlichen, Schwangeren und Stillenden besonders hohe Anforderungen an Medikamentenzulassungen in Europa besteht. Übrigens: viele gängige Medikamente sind bei Kindern und Jugendlichen nicht zugelassen. Da fragt aber nur keiner danach!


Und wer sollte lieber nicht geimpft werden?


Menschen, die bereits auf andere Impfungen mit hochgradigen allergischen Schockreaktionen reagiert haben (und da ist nicht eine Rötung und Schwellung des Impfarms gemeint, sondern lebensbedrohliche Kreislaufreaktionen!), dürfen nicht oder nur unter strenger klinischer Beobachtung geimpft werden. Leider sind solche Fälle bereits vorgekommen, die von Impfkritikern gerne aufgebauscht werden. Aber solche extrem seltenen Ausnahmefälle gibt es bei jeder Impfung und auch bei jedem vermeintlich noch so harmlosen Medikament!


Und wann habe ich einen Impfschutz und für wie lange?


Der vollständige Impfschutz beginnt 7 Tage nach der 2. Impfung. Man geht davon aus, dass 95 von 100 geimpften Personen dann vor der Krankheit ausreichend geschützt sind. Dies ist für einen Impfstoff eine sehr gute Quote, 100% Impfschutz gibt es leider nirgendswo beim Menschen! Wie lange nun dieser Impfschutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt, aber sicher einige Monate oder Jahre. Ob dann nochmal eine Auffrischimpfung oder eine Wiederholungsimpfung erfolgen sollte, werden wir erst lernen, wenn viele Menschen geimpft sind und einige Zeit vergangen ist. Da aber ein vollständiger Schutz der Bevölkerung nicht sofort nach der ersten Impfung vorhanden ist, werden wir noch eine ganze Weile uns an die AHA+A+L-Regeln halten müssen. Das ist einfach so und muss auch eingehalten werden. Erst wenn ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist, kann man von einer sogenannten Herdenimmunität ausgehen. Und das dauert halt noch ein Weilchen!


Welche unerwünschten Wirkungen sind nach der Impfung zu befürchten?


Eigentlich gehört diese Frage ganz an den Anfang meiner Stellungnahme. Ist ihnen das vielleicht schon mal aufgefallen: Der Deutsche fragt nämlich bei jedem Medikament oder Impfstoff immer zuerst nach Nebenwirkungen! Was das Medikament Gutes in ihm bewirkt, ist immer erstmal zweitrangig! Aber wie bei jeder medizinischen Behandlung kann es auch bei der Corona-Impfung zu Impfkomplikationen kommen. Am häufigsten sind dabei Schmerzen an der Einstichstelle (ja, impfen tut weh!) und dies beklagen übrigens auch fast so viele Patienten, die bei Impfstofferprobungen nicht den Impfstoff, sondern nur Wasser gespritzt bekommen haben! Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Fieber können auftreten, klangen aber bisher (bei über 22000 geimpften Personen in der Zulassungsstudie) folgenlos nach wenigen Tagen ab. Gegen Schmerzen und Fieber nach der Impfung hat sich der schmerz- und fiebersenkende Wirkstoff Paracetamol bewährt. Bei 4 Fällen in der Zulassungsstudie trat wohl eine Gesichtsnervenlähmung auf, dies entspricht einer Wahrscheinlichkeit von 1:1000 bis 1:10000 und ist somit statistisch fraglich, ob das überhaupt in Zusammenhang mit der Impfung steht. Untersuchungen dazu laufen aber. Weitere schwerwiegende Komplikationen, die der Impfung zugeschrieben werden, wurden bisher nicht beobachtet.


So, das sind jetzt zugegebenermaßen viele Informationen, aber es ist mir ein dringendes Bedürfnis, meine Patienten und deren Erziehungsberechtigten ausführlich über die Impfung zu beraten und vor allem Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien zu entkräften. Ich jedenfalls stehe voll hinter der Impfung und werde mich und mein Praxispersonal so schnell wie möglich impfen lassen. Meine übrige Familie und Freunde müssen sich leider noch etwas gedulden, bis sie mit der Impfung an der Reihe sind, da noch nicht genug Impfstoff für alle zur Verfügung steht, aber irgendwann kann jedem eine Impfung angeboten werden. Und dann impfen wir auch alle!

Und bis dahin gilt: Einhaltung der AHA-Regeln zeigt Solidarität und soziale Verantwortung! Nicht-Einhaltung der AHA-Regen ist unsolidarisch, a-sozial und verantwortungslos. Gebt den wenigen, die aber am lautesten schreien und provozieren (sie nennen es demonstrieren), keine Mehrheit oder Plattform für ihre abstrusen Ansichten. ...und bleiben Sie gesund! Herzlichst, ihr Dr.med. Frank Kirchner

38 Ansichten

Liebe Eltern, liebe Patienten

Aufgrund lauter gleicher Fragen hier nun alles Wichtige schriftlich:

1. Ja, wir empfehlen die CORONA-Impfung jedem Patienten und werden uns sobald als möglich selber impfen lassen. Zugelassen ist der Impfstoff für alle Personen ab 16 Jahren.

2. Der Biontech Impfstoff wurde vor der Zulassung an über 22 000 Leuten getestet (mehr Testpersonen als jeder andere jemals zugelassene Impfstoff) und es traten nur geringe Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung auf. Bei empfindlichen Personen traten selten allergische Reaktionen auf, die mit Medikamenten gut beherrschbar sind.

3. Nein, der Impfstoff verändert nicht das Erbgut und er ist nach aktueller, wissenschaftlicher Erkenntnis sicher. Er enthält mRNA (nicht DNA!), also den gleichen Stoff wie die meisten Erkältungsviren. Bei jeder von Ihnen durchgemachten Erkältung hat der Erkältungsvirus mRNA in ihre Zellen eingebracht um sich zu vermehren, ganz ohne ihr Erbgut zu verändern. Da haben Sie nur noch nie drüber nachgedacht!

4. Die kompletten Ergebnisse der Impfstoffstudie sind im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht und öffentlich abrufbar. Einfach mal „NEJM“ und „Corona“ googeln und nachlesen. Eine deutlich seriösere Quelle als WhatApp oder Facebook.

5. Bin ich dann nicht mehr ansteckend? Wissen wir noch nicht, aber Sie werden sehr wahrscheinlich als geimpfte Person vor einem tödlichen Verlauf einer Coronainfektion geschützt sein. Ob Sie eine Infektion deshalb nicht mehr an andere Personen weiterreichen können, ist noch unklar. Die Maske werden Sie damit vermutlich vorerst nicht los, bis diese Frage geklärt ist.

6. Kann ich mir die Impfung leisten? Der Staat trägt die Kosten der Impfung. Die Impfung ist also für Sie kostenlos.

7. Wie lange der Impfschutz hält, wissen wir noch nicht genau, aber schon eine Weile.

8. Aber da wird ein Chip…..Nein!

9. Und Bill Gates….Nein!

10. Aber Sie sind doch von der Pharmaindustrie bezahlt ….Nein! Wir sind schon froh, wenn ihre Krankenkasse gelegentlich mal etwas Geld für Ihre Behandlung rüberwachsen lässt.

Sonst noch Fragen? Dann sprechen Sie uns an!

Ihre Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

24 Ansichten


Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,

ein bewegtes, aufregendes und dramatisches Jahr liegt hinter uns.

Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass durch den Lockdown ab Mitte März und durch die sicher notwendigen Pandemie-Maßnahmen unser gesellschaftliches Leben sich so verändern könnte.

Als die ersten Corona-Nachrichten aus China uns erreichten, dachten wir alle, China ist weit weg und was kann so ein Virus unserer Hightech-Gesellschaft schon anhaben. Aber die Corona-Pandemie zeigt uns eindrucksvoll unserer Grenzen auf. Auch wenn sich der Mensch für allmächtig hält, die Natur ist immer noch stärker!

Auch hier bei uns in Vogt und Umgebung gab und gibt es Menschen, die zum Teil schwer an dem Corona-Virus erkrankten, aber zum Glück sind zumindest hier in Vogt (noch) keine Todesopfer zu beklagen.

Nun sind die Wintermonate da und die Infektionszahlen steigen wieder an. Daher sind wieder stärkere Einschränkungen bis hin zum harten Lockdown beschlossen worden, die uns alle noch härter treffen. Aber nur, wenn wir alle uns an die vorgegebenen Regeln halten, haben wir eine Chance, die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten, bis ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist. Halten Sie also bitte durch und bleiben Sie gesund!

Die Einhaltung der AHA-Regeln bedeutet Solidarität und soziale Verantwortung für einen selber und für die Schwächsten in unserer Gesellschaft!

Nicht-Einhaltung der AHA-Regeln ist unsolidarisch, a-sozial und verantwortungslos, gerade gegenüber den Schwächsten in unserer Gesellschaft!

Ich wünsche Ihnen allen nun ein friedliches, gesegnetes und vor allem gesundes Weihnachtsfest im Kreis ihrer Familien. Lassen wir uns von den Ereignissen in diesem Jahr nicht entmutigen, sondern blicken wir hoffnungsfroh in die Zukunft.

Herzlichst, ihr Dr.med. Frank Kirchner und das ganze Praxisteam



79 Ansichten
bottom of page